Die Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel

Die 182 Kilometer lange Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel hat aufgrund ihrer geografischen Lage eine herausragende Funktion für den überregionalen und internationalen Schienenverkehr. Sie gilt als Herzstück des wichtigsten europäischen Güterkorridors zwischen Rotterdam und Genua.

Die bestehende Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel ist mehr als 150 Jahre alt. Mit täglich mehr als 250 Zügen des Nah-, Fern- und Güterverkehrs ist sie bis an die Kapazitätsgrenze ausgelastet. Angesichts der bestehenden Engpässe und den damit einhergehenden Qualitätsbeschränkungen ist die Anpassung der Strecke an die aktuellen und künftigen Verkehre dringend erforderlich.

Durch den Ausbau und teilweisen Neubau sollen die Streckenkapazität deutlich erhöht und die Reise- und Transportzeiten verkürzt werden. Erste Baumaßnahmen wurden 1987 mit dem Bahnhof Achern begonnen. Der Streckenabschnitt Raststatt-Süd–Offenburg ist seit Dezember 2004 in Betrieb. Im Dezember 2012 wurde zudem der 17,6 Kilometer lange Abschnitt 9.1 zwischen Schliengen/Auggen und Eimeldingen mit der Eröffnung des Katzenbergtunnels in Betrieb genommen.

In weiteren Abschnitten laufen die Arbeiten auf Hochtouren: In Weil am Rhein/Haltingen sind bereits die ersten Bauwerke fertiggestellt; im nördlichen Streckenabschnitt bei Rastatt starteten die Arbeiten im Sommer 2013 mit dem Bau einer Grundwasserwanne bei Niederbühl. Der Aushub für die Grundwasserwanne ist bis zum nächsten Arbeitsschritt erfolgt. Im Juli 2014 beginnen dann die Rammarbeiten der Spundwände.

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