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Tunnel Rastatt: Deutsche Bahn schafft Verbindungen zwischen den Tunnelröhren

Die Deutsche Bahn (DB) erreicht einen wichtigen Meilenstein für die Fertigstellung des Tunnels Rastatt und den viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn. Zwischen der Ost- und Weströhre des Tunnels Rastatt gibt es nun neun Verbindungen: Die DB hat die Verbindungsbauwerke zwischen den beiden Röhren, die sogenannten Querschläge, im Rohbau fertigstellt. Damit kann planmäßig Anfang 2023 der Ausbau in den Tunnelröhren beginnen: Die DB baut Strukturen zur Entwässerung und die feste Fahrbahn ein. Zur Fahrbahn gehört auch ein Schutzsystem, das die von den Zügen verursachten Erschütterungen reduziert. Durch den Tunnel Rastatt unterqueren Züge künftig das Stadtgebiet Rastatt. Das entlastet die Anwohner:innen deutlich vom Lärm vorbeifahrender Züge.

Die Querschläge sind ein elementarer Teil des Sicherheits- und Rettungskonzepts für den Tunnel: Gibt es in einer Tunnelröhre einen Notfall, können Fahrgäste oder Einsatzkräfte durch die Verbindungsbauwerke in die andere Tunnelröhre gelangen und sie als Flucht- und Rettungsweg nutzen. Insgesamt gibt es im Tunnel Rastatt neun Querschläge: Acht dienen als Rettungswege, der neunte ist ein Versorgungsschacht. Die Querverbindungen sind rund 16 Meter lang und haben einen Innendurchmesser von 7 Metern. Sie sind im Abstand von jeweils 500 Metern entstanden.

20221212_12_PI_Querschlaege_Tunnel_Rastatt.pdf Herunterladen

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