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5.000 Tonnen gleiten mit flüssigem Stickstoff in die Endposition

In Haltingen wurde das Rahmenbauwerk der neuen Eisenbahnüberführung (EÜ) Nordwestumfahrung am 12. Dezember 2017 innerhalb von einer Stunde eingeschoben. Mithilfe von Hydraulikzylindern wurde das rund 5.000 Tonnen schwere Bauwerk in seine endgültige Position geschoben.

Das neue Brückenbauwerk wurde in den vergangenen Monaten vollständig neben den Hilfsbrücken errichtet, über die aktuell die Gleise der Rheintalbahn verlaufen. Auf diese Weise konnte der Betrieb auf der Strecke ohne Einschränkungen weitergeführt werden. Direkt unter diese Hilfbrücken wurde nun das Rahmenbauwerk geschoben.

Durchgeführt wurde der Verschub auf zwei Stahlgleitbahnen, die sich jeweils an den Seiten des Bauwerks befanden. Auf jeder Seite kamen 13 Lastmodule mit hydraulischen Pressen zum Einsatz. Die hydraulischen Pressen hoben das Bauwerk zu Beginn um circa fünf Zentimeter an. Auf einer Eisschicht, erzeugt aus flüssigem Stickstoff, konnte das Rahmenbauwerk auf den Stahlgleitbahnen 25 Meter in seine endgültige Position gleiten. In der Endposition angekommen, wurde es auf die vorbereiteten Fundamente abgesenkt und die Verschubanlage vollständig zurückgebaut.

Fotos: Thomas Engels

Die Fertigstellung des gesamten, rund 2,6 Millionen teuren Rahmenbauwerks ist für Mai 2018 geplant. Anschließend setzt die Stadt Weil am Rhein die Straßenbauarbeiten für die zweispurige Straße mit Radweg fort.

Da für den Ausbau der Hilfsbrücken längere Sperrpausen benötigt werden, können diese erst 2019 ausgebaut werden. Dann werden auf dem bereits jetzt in Position gebrachten Brückenbauwerk der Schotterunterbau sowie neue Gleise realisiert.

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