Zwischen Buggingen und Müllheim: Großeinsatz im Schichtbetrieb

Fünf Bautrupps mit je rund 20 Mitarbeitenden waren am letzten Februar-Wochenende zwischen Buggingen und Müllheim im Einsatz. Ihre Mission: Den Untergrund der Rheintalbahn aufs Genaueste zu erforschen. Dabei lag ein besonderes Augenmerk auf der Suche nach alten Kampfmitteln bzw. Resten davon.

Zu dem Planfeststellungsabschnitt 8.4 zwischen Bad Krozingen und Müllheim gehört nicht nur die Neubaustrecke in Tieflage, sondern auch der Ausbau der bestehenden Rheintalbahn zwischen Buggingen und Müllheim. Dieses Jahr erwarten wir den Planfeststellungsbeschluss und damit die Baugenehmigung. Damit wir beim Bau später keine Überraschungen erleben, muss der Untergrund auch unter den Gleisen der viel befahrenen Rheintalbahn untersucht werden.

Das geht nur in sogenannten „Sperrpausen“. Das heißt, ein Gleis der Rheintalbahn wird für unsere Arbeiten gesperrt. In dieser Zeit darf kein Zug auf dem Gleis verkehren. Alle Züge, die dennoch zwischen Buggingen und Müllheim fahren, teilen sich in dieser Zeit das andere Gleis – und zwar in beiden Fahrtrichtungen. Klar, dass auf diese Weise weniger Züge als sonst fahren können. Deshalb ist es sehr schwierig, auf der viel befahrenen Rheintalbahn eine Sperrpause zu bekommen. Wir haben unsere Sperrpausen bereits Jahre im Voraus beantragt.

Am ehesten lässt sich der Zugverkehr am Wochenende reduzieren. Daher liegen auch unsere Sperrpausen für die Bodenuntersuchungen ausschließlich an Wochenenden. Freitagabend um 22 Uhr ging es los und Montagsmorgens um 4 Uhr mussten die Arbeiten beendet sein. Dazwischen wurde rund um die Uhr im Schichtbetrieb gearbeitet. An besagtem Wochenende arbeiteten pro Schicht über 100 Mann aufgeteilt in fünf Bautrupps auf dem Abschnitt. Schließlich musste die wertvolle Sperrpause bestmöglich genutzt werden. Wie das genau ablief, zeigt die folgende Bildstrecke. Beim Anklicken der Bilder erhaltet ihr zusätzliche Infos.

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