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Aufwertung ökologischer Flächen im Gleisbogen Lange Erlen bis zur deutschen Grenze in Basel

Im Rahmen der Realisierung der Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel führt die Deutsche Bahn vorgezogene ökologische Massnahmen durch. Dazu zählt auch die Aufwertung von ökologischen Flächen. In Zusammenarbeit mit der Fachstelle Naturschutz der Stadtgärtnerei Basel und einem Spezialisten der Baumschutzfachstelle des Kantons Basel-Stadt hat die ökologische Baubegleitung unseres Projekts gewisse Bäume im Gleisbogen Lange Erlen vom ICE-Werk bis zur deutschen Grenze in Ihrem Wohnumfeld zur Fällung markiert.

Aus Böschungen, die von invasiven Neophyten (fremden, sich rasant ausbreitende Problempflanzen) in Beschlag genommen wurden, können so wertvolle ökologische Ausgleichsflächen kreiert werden. Die Fällungen führen, aus ökologischer Sicht, zu einem deutlichen Mehrwert und finden daher auch breite Zustimmung von Seiten der Fachstelle Naturschutz. Wir leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung seltener und standorttypischer Biohabitate.

Aus den genannten Gründen sowie als Beitrag zur Sicherheit wurden durch das Fachgremium hauptsächlich kranke und instabile Bäume sowie große Exemplare der Robinie (invasiver Neophyt mit langen Stacheln) ausgewählt. Zudem wurden bewusst Arten ausgewählt, welche in diesem Bereich häufiger vorkommen und daher einen geringeren ökologischen Wert haben als alte, einheimische und seltene Exemplare. Diese sollen uns und den Tieren weiterhin und noch lange erhalten bleiben.

Die ökologische Aufwertung wurde im Rahmen eines Genehmigungsprozesses mit den beteiligten kantonalen und eidgenössischen Behörden und Umweltverbänden abgestimmt; eine Plangenehmigung wurde erteilt.

Rückfragen beantworten wir Ihnen gerne; schreiben Sie uns dazu eine Nachricht an die E-Mail-Adresse kontakt@karlsruhe-basel.de.

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