Das Projekt wird gefördert mit Mitteln der Europäischen Union
Das Projekt wird gefördert mit Mitteln der Europäischen Union

Die Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel

Die 182 Kilometer lange Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel hat aufgrund ihrer geografischen Lage eine herausragende Funktion für den überregionalen und internationalen Schienenverkehr. Sie gilt als Herzstück des wichtigsten europäischen Güterkorridors zwischen Rotterdam und Genua.

Die bestehende Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel ist mehr als 150 Jahre alt. Mit täglich mehr als 250 Zügen des Nah-, Fern- und Güterverkehrs ist sie bis an die Kapazitätsgrenze ausgelastet. Angesichts der bestehenden Engpässe und den damit einhergehenden Qualitätsbeschränkungen ist die Anpassung der Strecke an die aktuellen und künftigen Verkehre dringend erforderlich.

Durch den Ausbau und teilweisen Neubau sollen die Streckenkapazität deutlich erhöht und die Reise- und Transportzeiten verkürzt werden. Der Streckenabschnitt Raststatt-Süd–Offenburg wurde bereits im Dezember 2004 in Betrieb genommen. In einigen Abschnitten laufen die Arbeiten auf Hochtouren, beispielsweise beim Katzenbergtunnel zwischen Bad Bellingen und Efringen-Kirchen. Für die südlichen Streckenabschnitte hat das Eisenbahn-Bundesamt die Planfeststellungsverfahren teilweise bereits eingeleitet.