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Vier Gleise und mehr Tempo

Die nach der Fertigstellung durchgehend viergleisige Strecke Karlsruhe–Basel ermöglicht das Entmischen der Verkehre: Die langsameren Güter- und Nahverkehrszüge nutzen die beiden vorhandenen Gleise; die beiden neuen Gleise, die höhere Spitzengeschwindigkeiten bis zu 250 Kilometer pro Stunde erlauben, sind dem schnelleren Fernverkehr und nachts dem Güterverkehr vorbehalten. Eine Beeinträchtigung des schnelleren Verkehrs durch langsamere Züge wird so vermieden. Die Fahrzeit zwischen Karlsruhe und Basel wird dadurch um rund eine halbe Stunde auf nur noch 69 Minuten reduziert. Zusätzlich eröffnen sich größere Gestaltungsmöglichkeiten bei den Fahrplänen, wovon insbesondere die Nahverkehrskonzeptionen des Landes Baden-Württemberg profitieren werden.

Mit dem Ausbau und teilweisen Neubau der Rheintalbahn verfolgt die Bahn drei zentrale Ziele:

  • Erhöhung der Streckenkapazität: Der prognostizierte Mehrverkehr auf der Rheintalbahn soll so dauerhaft aufgenommen werden können.
  • Entmischung der Verkehre: Die Trennung der schnellen Züge des Fernverkehrs von den langsameren Zügen des Nah- und Güterverkehrs verhindert gegenseitige Beeinträchtigungen im Betrieb.
  • Qualitative Verbesserung für die Reisenden: Die Erhöhung der maximalen Geschwindigkeit für den Reisefernverkehr auf 250 Kilometer pro Stunde verkürzt die Reisezeiten deutlich.