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Planfeststellungsabschnitt Schliengen–Eimeldingen (PfA 9.1)

Am 9. Dezember 2012 wurde der 17,6 Kilometer lange Abschnitt 9.1 zwischen Schliengen/Auggen und Eimeldingen mit der Eröffnung des Katzenbergtunnels in Betrieb genommen. Mit 9.385 Metern Länge ist der Katzenbergtunnel nicht nur das größte Einzelprojekt der Aus- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel, sondern auch der drittlängste Tunnel im Netz der Deutschen Bahn.

Der Tunnel begradigt in nordsüdlicher Richtung die enge und kurvenreiche Linienführung der alten Rheintalbahn zwischen Bad Bellingen und Efringen-Kirchen. Dadurch verkürzt sich die Streckenlänge in diesem Abschnitt um 3,6 Kilometer. Zugleich erhöht sich die zugelassene Höchstgeschwindigkeit auch im Tunnel auf 250 Stundenkilometer.

In den Katzenbergtunnel und seine Anbindung an die bestehende Strecke der Rheintalbahn investierten Bund, Europäische Union und DB AG insgesamt 610 Millionen Euro.

Zum Fahrplanwechsel 2012/2013 ist es der DB Netz AG in Abstimmung mit ihren Kunden nun gelungen, alle angemeldeten Güterzüge in der Nacht durch den Katzenbergtunnel fahren zu lassen. Einzige Ausnahme bilden sieben mit leisen Scheibenbremsen ausgestattete Züge der Rollenden Landstraße (RoLa), die aus technischen Gründen weiterhin die Rheintalbahn befahren müssen. So trägt der Tunnel in besonderem Maße zur Entspannung der Lärmsituation in Efringen-Kirchen, Istein und Kleinkems bei.

Auf dem YouTube-Kanal der Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel finden Sie umfangreiches Videomaterial, u.a. zum Katzenbergtunnel.

Broschüre

Planfeststellungsabschnitt 9.1