Tunnel·Knall·Effekt

Der Tunnel·Knall·Effekt

Ein Tunnel mit einem Gleis und einer festen Fahr·bahn ist am sichersten.
Wenn etwas passiert, können normale Rettungs·fahrzeuge in den Tunnel fahren.

Ein Tunnel mit einem Gleis ist aber schmaler als ein Tunnel mit 2 Gleisen.
Deshalb gibt es oft einen lauten Knall, wenn ein Zug in den Tunnel einfährt.
Oder wenn der Zug aus dem Tunnel kommt.
Das nennt man Tunnel·Knall·Effekt.
Fachleute sagen dazu das englische Wort Sonic Boom.

Der Tunnel·knall ist sehr laut. Und stört viele Menschen in der Nachbarschaft vom Tunnel.

Der Tunnel·knall stört auch viele Fahr·gäste im Zug.
Viele Fahr·gäste haben ein komisches Gefühl in den Ohren,
wenn der Zug in den Tunnel fährt.
Oder wenn der Zug wieder aus dem Tunnel kommt.
Manchen Fahr·gästen tun die Ohren weh.

 

Entstehung des Tunnelknall-Effekts (Sonic Boom)
So kommt es zum Tunnel·knall·Effekt (Sonic Boom) (Foto: DB AG)

Was noch für den Tunnel·knall·Effekt verantwortlich ist:

  • Wie schnell fährt der Zug bei der Einfahrt
  • Wie ist der Zug gebaut
  • Wie schmal oder breit ist der Tunnel.
    Bei einem schmalen und glatten Tunnel ist der Tunnel·knall lauter.
  • Wie lang ist der Tunnel
  • Hat der Tunnel eine feste Fahr·bahn.
    Zum Beispiel eine Fahr·bahn aus Beton.
    Dann ist der Tunnel·knall lauter.

Hauben·bauwerke am Tunnel: Kein Tunnel·Knall mehr

An den Eingängen und Ausgängen vom Katzenberg·Tunnel
hat die Deutsche Bahn Hauben·bauwerke gebaut.
Die Eingänge und Ausgänge sind wie ein Trichter gebaut.
In den Wänden sind Löcher.
So kann sich die Luft von der Druck·welle besser verteilen.
Und es gibt keinen Knall mehr.
Die Hauben·bauwerke am Katzenberg·Tunnel sind 50 Meter lang.

Haubenbauwerk am Katzenbergtunnel
Hauben·bauwerk am Katzenberg·tunnel (Foto: DB AG)

Video:

Blickpunkt Tunnel Rastatt, Folge 5 "Große Wirkung: Bauwerke gegen den Tunnel-Knall" (April 2021)

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Hinweis: Die Sachen sind in Alltags·sprache geschrieben.

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