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Building Information Modeling (BIM)

Bei allen Großprojekten der DB Netz AG soll zukünftig die digitale Arbeitsmethode BIM eingesetzt werden. Die entsprechende Finanzierungsvereinbarung wurde am 5. Oktober 2016 von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und dem ehemaligen DB-Vorstandsvorsitzenden Dr. Rüdiger Grube unterzeichnet. Damit stellt der Bund für 13 Pilotprojekte, darunter die Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel, ein Investitionsvolumen von 20 Millionen Euro zur Verfügung. In das Großprojekt fließen davon 6,15 Millionen Euro. BIM wird beim Bau des Tunnels Rastatt im Streckenabschnitt 1 (Karlsruhe–Rastatt) sowie bei der Planung der Streckenabschnitte 7 und 8 (Offenburg–Müllheim) eingesetzt.

Video: Drohneneinsatz für die BIM-basierte Projektsteuerung im Großprojekt Karlsruhe–Basel

Video: BIM beim Bau des Tunnels Rastatt

Was ist BIM?

Das digitale Arbeitsmodell Building Information Modeling (BIM) verknüpft die geometrische 3D-Planung mit der Termin- und Kostenplanung. Dadurch können Termin- oder Kostenabweichungen frühzeitig erkannt und Lösungen entwickelt werden. Alle Projektbeteiligten erhalten Zugriff auf das digitale Modell. Das verspricht mehr Transparenz und vereinfacht die Kooperation in allen Bereichen von der Planung, über die Genehmigungsphase, der Ausführung bis zur Inbetriebnahme und dem eigentlichen Betrieb des Bauwerks beziehungsweise der Anlage.

Schon bevor überhaupt gebaut wird, können alle Bauphasen bis hin zum Betrieb virtuell dargestellt werden. Das erleichtert die Projektplanung und -realisierung nicht nur intern, sondern auch in der Darstellung nach außen. Denn beispielsweise in der Genehmigungsphase kann die Gestaltung von Bauwerken visualisiert und damit verständlicher für betroffene Bürgerinnen und Bürger dargestellt werden.

Video: BIM in den Streckenabschnitten 7 & 8

Das neue BIM-Lab in Karlsruhe

Am Standort in Karlsruhe wurde ein Raumkonzept umgesetzt, welches auf die neue Arbeitsmethode im Großprojekt Karlsruhe–Basel maßgeschneidert ist: Das BIM-Lab. Auf 600 Quadratmetern Fläche unterstützen flexible Arbeitsplätze sowie Besprechungs- und Kreativräume die Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten und die digitalen Arbeitsprozesse optimal.

Im BIM-Lab können konkrete Inhalte und Modelle erstellt werden, ein paar Räume weiter können diese Modelle dann koordiniert und als Gesamtmodell präsentiert und besprochen werden. Fachgruppen sind im BIM-Lab dazu eingeladen, an beispielhaften Modellen ihre fachspezifischen Anforderungen gemeinsam mit unserem Team zu diskutieren. Mehr dazu erfahren Sie auf der Seite des BIM-Lab.

Video: Das BIM-Lab in Karlsruhe