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Größtes Bauwerk im Projekt: der Katzenbergtunnel

Im Dezember 2012 ging das größte Einzelbauwerk der Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel in Betrieb: Der rund 9,4 Kilometer lange Katzenbergtunnel führt in nord-südlicher Richtung durch den Randbereich des Markgräfler Hügellandes und begradigt die Linienführung der alten Rheintalbahn im Bereich der Gebirgsformation „Isteiner Klotz“.

Südlich des Schliengener Weinberges verlässt die Neubaustrecke die Parallellage mit der Rheintalbahn und führt nach circa 400 Metern in das Nordportal des Katzenbergtunnels. Das Südportal liegt unterhalb der Kreisstraße K 6323 bei Efringen-Kirchen. 500 Meter weiter südlich nimmt die neue Strecke kurz vor Eimeldingen die parallele Lage zur Rheintalbahn wieder auf.

Im Raumordnungsverfahren wurden verschiedene Trassenvarianten untersucht. Dabei hatte sich die "Katzenberg-Variante" als umweltverträglichste und auch wirtschaftlichste Lösung erwiesen. Auch unter qualitativen Gesichtspunkten ist der Bau durch den Katzenberg die beste Variante: Aufgrund der direkten und geradlinigen Trassenführung durch den Berg verkürzt sich die Reisezeit.

Bei der Konzeption des Katzenbergtunnels wurden neueste Technologien und Sicherheitsstandards berücksichtigt. So wurde er gemäß einer neuen Richtlinie zum Brand- und Katastrophenschutz als Zweiröhrentunnel gebaut, also mit zwei parallel verlaufenden eingleisigen Tunnelröhren. Diese sind durch insgesamt 19 Verbindungsstollen in jeweils 500 Meter Abstand miteinander verbunden. Der Einbau der so genannten Festen Fahrbahn erlaubt Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometer pro Stunde und bietet zugleich einen hohen Reisekomfort. Die Feste Fahrbahn wurde über die Tunnelstrecke hinaus eingebaut, so dass die Rettungskräfte im Notfall mit Straßenfahrzeugen über die Rettungsplätze an den beiden Tunnelportalen in das Bauwerk fahren können.