Lärmvorsorge und -sanierung

Foto: Deutsche Bahn AG/Frank Kniestedt

Maximale Lärmentlastung

Die sogenannteLärmvorsorge“ kommt bei Neu- und Ausbaustrecken zum Einsatz. Bei bestehenden Schienenwegen greift das Programm der „Lärmsanierung“. Sie unterscheiden sich hinsichtlich der Grenzwerte für den Schienenverkehrslärm. Für neue Strecken gelten strengere Werte als für Bahnstrecken, die es schon lange gibt.

Lärmvorsorge

Die Lärmvorsorge basiert auf dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Nach Paragraf 41 dürfen beim Neubau oder der wesentlichen Änderung von Verkehrswegen keine schädlichen Umwelteinwirkungen durch Verkehrsgeräusche entstehen, die nach dem Stand der Technik vermeidbar wären. Ausnahmen sind nur möglich, wenn die Kosten der Schutzmaßnahmen in keinem angemessenen Verhältnis zum Schutzzweck stehen.

Lärmsanierung

Für existierende Strecken gilt dieses Gesetz nicht. Deshalb gibt es das freiwillige Programm „Maßnahmen zur Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“. Die Bundesregierung hat dieses Programm im Jahr 1999 beschlossen. Es soll die Situation für Anwohner:innen bestehender Bahnstrecken verbessern.
Im Rahmen dieses Programms hat die Bahn zwischen Karlsruhe und Basel bereits rund 33 Kilometer Schallschutzwände errichtet. Etwa 1.200 Wohnungen erhielten eine passive Lärmsanierung (Stand Dezember 2018). Besonders profitiert hat davon der Abschnitt zwischen Teningen-Köndringen und Heitersheim: In den Jahren zwischen 2004 und 2011 sind dort rund 20 Kilometer neue Schallschutzwände entstanden. Etwa 900 Wohnungen wurden mit passiven Maßnahmen ausgestattet.

Lärmsanierung in Emmendingen (Foto: DB Netz AG)
Lärmsanierung in Emmendingen (Foto: DB Netz AG)

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Broschüre Lärmsanierung

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