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Kopfbild

Bauweise des Tunnels Offenburg – Vortrieb mit TVM

Der Tunnel Offenburg wird mit zwei eingleisigen Tunnelröhren geplant. Wegen der geringen Überdeckung – das ist der Abstand zwischen Tunneldecke und Geländeoberkante – werden die Tunnelröhren im ersten Abschnitt in offener Bauweise hergestellt. Nach Erreichen einer erforderlichen Tiefenlage ist vorgesehen, die Tunnel in bergmännischer Bauweise mit Hilfe von Tunnelvortriebsmaschinen (TVM) herzustellen. Aus baulogistischen Gründen werden sie den Tunnel von Süden nach Norden auffahren.

Die rund 100 Meter langen TVM ziehen hinter dem Bohrkopf eine kleine Fabrik her: Noch während des Vortriebs werden die Röhren mit runden Stahlbetonringen verschalt, sogenannte Tübbinge. Die Maschinen tauchen zunächst vom Südportal ab, bis sie im Bereich der Bundesstraße 33a mit 25 Metern den tiefsten Punkt des Tunnels erreichen. Anschließend fahren sie eine Kurve und graben sich weiter nordwestlich des Offenburger Stadtzentrums und des Güterbahnhofs. Nach 7.280 Metern erreicht die westliche TVM ihr Ziel, die TVM in der Oströhre wird ach 10.133 Metern wieder ans Tageslicht kommen. Auch hier werden die Anschlüsse und Verbindungen an die bestehende Strecke wieder in offener Bauweise erstellt.

Grafik offene und geschlossene Tunnelbauweise