Diese Website ist für die Nutzung mit aktuellen Browser-Versionen und auf mobilen Endgeräten (Tablet, Mobiltelefon) optimiert. Die Verwendung von älteren Browsern kann daher zu Fehlern in Darstellung und Funktionalität führen. Bitte verwenden Sie Microsoft Internet Explorer Version 10 oder höher oder eine aktuelle Version von Mozilla Firefox, Google Chrome, Safari oder Opera.

Kopfbild

Bauweise des Tunnels Offenburg

Der Tunnel Offenburg wird mit zwei eingleisigen Tunnelröhren geplant. Die Zulaufstrecken zum Tunnel beginnen südlich von Appenweier. Für die Oströhre beginnen die Gleise südlich der Bundesstraße 28 unter Geländeniveau abzusinken. Die Zulaufstrecke zur Weströhre beginnt erst weiter südlich, nach der Querung der Kreisstraße 5366, in Tieflage zu gehen. Aufgrund des Grundwassers werden die Zulaufgleise zum Tunnel aus der Rheintalbahn sowie der Schnellfahrstrecke in sogenannten Grundwasserwannen beziehungsweise -trögen in den Tunnel überführt.

Grafik offene und geschlossene Tunnelbauweise

Tunnelbau mit Tunnelvortriebsmaschine

Wegen der geringen Überdeckung – das ist der Abstand zwischen Tunneldecke und Geländeoberkante – werden die Tunnelröhren im ersten Abschnitt in offener Bauweise hergestellt. Nach Erreichen einer erforderlichen Tiefenlage ist vorgesehen, die Tunnel in bergmännischer Bauweise mit Hilfe von Tunnelvortriebsmaschinen (TVM) herzustellen. Nach der Querung des Offenburger Güterbahnhofes verlaufen die Tunnelröhren nordwestlich vom Offenburger Stadtzentrum. Den Tiefpunkt hat der Tunnel im Bereich der Querung der Bundesstraße 33a. Anschließend steigt der Tunnel Richtung Süden wieder an und verläuft parallel zur Autobahn (A) 5. Die bergmännische Bauweise endet südlich des Gewerbegebietes Hoch³. Der Tunnel wird im weiteren Verlauf bis zum Tunnelportal Süd in offener Bauweise hergestellt. Im Anschluss an den Tunnel werden die Gleise wegen des hoch anstehenden Grundwassers in einem langen Grundwassertrog nach Süden geführt. Nach Erreichen der Geländeoberfläche in Parallellage zur A 5 schließen die Gleise im Bereich der Gemeinde Hohberg an den Planfeststellungsabschnitt 7.2 (Hohberg–Friesenheim) an. Außerdem wird im Süden eine Verbindungskurve zwischen der Rheintalbahn und der Neubaustrecke hergestellt.