Hohberg–Kenzingen

Planfeststellungsabschnitt 7.2–7.4

Foto: Deutsche Bahn AG/Lothar Mantel

Eine neue Strecke entlang der Bundesautobahn 5

Im Anschluss an den Tunnel Offenburg führt die Neubaustrecke entlang der Bundesautobahn 5. Sie bleibt künftig dem Güterverkehr vorbehalten. Der Vorteil: Der Personenverkehr hat mehr Platz auf der Rheintalbahn. Die Lärmbelastung des Güterverkehrs wird auf die Neubaustrecke verlagert. 

Dadurch kann die Bahn das Angebot im Nahverkehr erweitern. Der Fernverkehr erhält freie Fahrt: Er wird die Rheintalbahn künftig mit Tempo 250 befahren können, wodurch sich die Reisezeit verkürzt. Zusätzlich entstehen an den Haltestellen entlang der Strecke Überholmöglichkeiten für den Fernverkehr. Die Bahnhöfe und Haltepunkte werden hierzu angepasst.

Überholmöglichkeiten für den Fernverkehr

Systemskizze Vier-Spur-Insel (Grafik: Deutsche Bahn AG)
Systemskizze Vier-Spur-Insel (Grafik: Deutsche Bahn AG)

Eine bauliche Herausforderung birgt der 13 Kilometer lange viergleisige Teilabschnitt zwischen den Stationen Orschweier und Kenzingen. Auf den äußeren Gleisen wird der Nahverkehr fahren. Er darf bis zu 160 Kilometer pro Stunde schnell sein. Die inneren Gleise erlauben Tempo 250. Auf ihnen kann der Fernverkehr überholen. Dem Prinzip folgend wird es weitere Überholmöglichkeiten an den Stationen Friesenheim und Lahr geben.

Die Baumaßnahmen sind mit Eingriffen in die Natur verbunden. Diese gleicht die Bahn vor Beginn der Arbeiten so weit möglich aus: Rund zehn Millionen Euro investiert sie, um Flüsse, wie etwa die Schutter, ökologisch aufzuwerten. Fische und andere Wassertiere sollen die Gewässer wieder bewandern können. Hier finden Sie weitere Informationen zum Umwelt- und Naturschutz.

Die Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung erfolgt voraussichtlich im 1. Halbjahr 2022. Der Beginn des Planfeststellungsverfahren ist frühestens für 2023 vorgesehen.

Daten & Fakten

Zwischen Hohberg und Kenzingen errichtet die Bahn eine neue Strecke. Diese verläuft entlang der bestehenden Autobahn. Gleichzeitig baut sie die Rheintalbahn stellenweise auf vier Gleise aus. Aus diesem Grund erweitert die Bahn insgesamt 142 Brückenbauwerke und Durchlässe. Entlang der Neubaustrecke passt sie zudem vier Anschlussstellen zur Autobahn an. Zudem wird es im Abschnitt deutlicher leiser: rund 57,5 Kilometer neue Schallschutzwände garantieren das projektspezifisch festgelegte Lärmschutzniveau (Vollschutz nur durch aktive Schallschutzmaßnahmen).

 
Länge rd. 31 Kilometer
Stationen 6
Brücken 155
Tunnel 0
Status in Planung

Aktuelles

Downloads

Sondernewsletter: Streckenabschnitt 7 Appenweier bis Kenzingen (Dezember 2021) (Kopie)

Sondernewsletter: Streckenabschnitt 7 Appenweier bis Kenzingen (Dezember 2021) (Kopie)

Themendienst: Fischwanderhilfen an der Schutter (Stand Oktober 2021)

Themendienst: Fischwanderhilfen an der Schutter (Stand Oktober 2021)

Broschüre: Frühe Planungsphase im Bereich Appenweier bis Kenzingen (Stand Juli 2017)

Broschüre: Frühe Planungsphase im Bereich Appenweier bis Kenzingen (Stand Juli 2017)

Videos: Der PfA in Bild und Ton

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Ökologische Ausgleichsmaßnahmen an der Schutter

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Pressereise: Naturschutz im StA 7

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Bohrprogramm im StA 7

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