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Planfeststellungsabschnitte (PfA) 8.5 bis 8.9: Ausbau der bestehenden Rheintalbahn

Planfeststellungsabschnitte (PfA) 8.5 bis 8.9: Ausbau der bestehenden Rheintalbahn

Im Streckenabschnitt 8 (Planfeststellungsabschnitte 8.5 bis 8.9) wird die bestehende Rheintalbahn (Rtb) zwischen Teningen und Buggingen ertüchtigt und ausgebaut. Die Züge des Personenfernverkehrs werden die Ausbaustrecke der Rheintalbahn künftig mit bis zu 200 Kilometer pro Stunde befahren können. Die Ertüchtigung und der Ausbau der bestehenden Rheintalbahn kann erst nach der Inbetriebnahme der Neubaustrecke für den Güterverkehr erfolgen (Güterumfahrung, Planfeststellungsabschnitte 8.0 bis 8.4).

Die Ausbaustrecke der Rheintalbahn im Streckenabschnitt 8 ist rund 45 Kilometer lang, zweigleisig und umfasst 14 Verkehrsstationen (Bahnhöfe und Haltepunkte). Zudem befinden sich 112 Straßen- sowie Eisenbahnüberführungen entlang der Strecke. Im Rahmen der Ausbauarbeiten müssen teilweise die bestehenden Bauwerke angepasst oder neu gebaut werden. Es sind daher Untersuchungen für den Um- oder Neubau von Stützwänden, Schallschutzwänden, Durchlässen und sonstigen Kreuzungsbauwerken erforderlich.

Um die Geschwindigkeitserhöhung auf 200 km/h auf dem kompletten Abschnitt der Rheintalbahn zu ermöglichen, ist die Trassierung im Bereich südlich von Freiburg (PfA 8.7) anzupassen. Eine Machbarkeitsuntersuchung zeigt für diesen Bereich drei verschiedene Tunnelvarianten auf. Abhängig von der jeweiligen Variante sind Anpassungen der Bestandsstrecke und den in diesem Bereich liegenden Verkehrsstationen notwendig.

Digitale Planungsmethode erstmalig im Einsatz

In diesem Projektabschnitt erfolgt die Planung ausschließlich unter Einsatz von Building Information Modeling (BIM). Die Anwendung von BIM ermöglicht die Verknüpfung der 3D-Planung mit der Termin- und Kostenplanung zu einem 5D-Modell. So besteht bereits vor Baubeginn die Möglichkeit alle Bauphasen bis hin zum Betrieb virtuell darzustellen.

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