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Neue Bahnhöfe und Haltepunkte

Im Rahmen des Projekts modernisiert die Bahn insgesamt zwölf Bahnhöfe und Haltepunkte, darunter Baden-Baden, Offenburg, Müllheim, Weil am Rhein, Buggingen und Haltingen. Für den Ausbau auf vier Gleise müssen die Gleisanlagen und Bahnsteige innerhalb der Stationen angepasst oder neu gebaut werden. Die Bahnsteige erhalten dabei eine einheitliche Nutzlänge von 210 Metern bei einer Bahnsteighöhe von 55 Zentimetern über Schienenoberkante. Die Bahnsteige werden nach derzeit üblichem Standard ausgestattet, unter anderem mit Fahrgastunterständen mit Sitzgelegenheiten, Lautsprecheranlagen, Beleuchtung und Anzeigetafeln.

Die Infrastruktur von Rad- und Fußgängerunter- oder -überführungen sowie die angrenzenden Kreuzungen des Straßensystems werden an die neuen Streckenverhältnisse angepasst. Bestehende P+R- sowie Fahrradstellplätze werden angeglichen oder durch neue ersetzt. Im gesamten Streckenverlauf summieren sich die notwendigen Anpassungen bei Straßen- und Eisenbahnüberführungen sowie Überquerungen von Flüssen und Bächen auf mehr als 150 Einzelmaßnahmen.

Der Bahnhof Baden-Baden

Eines der herausragenden Teilprojekte war der Umbau des Bahnhofs Baden-Baden: Er wurde im Rahmen des Projekts in mehreren Etappen bis Ende 2005 komplett modernisiert und die Gleisanlagen und Bahnsteige an die künftigen Anforderungen angepasst. Ziel war es, trotz der umfangreichen Baumaßnahmen, den historischen Charakter der Bahnhofsanlage zu erhalten. Alle notwendigen Eingriffe und Veränderungen wurden deshalb mit dem Landesdenkmalamt abgestimmt. Bei der Planung der neuen Bahnsteige wurde die bestehende Dachform aufgegriffen und die vorhandenen Stützen aufwendig restauriert. Auch die verwendeten alten Bahnhofsschilder verweisen auf die Historie. Neue und moderne Einrichtungen ergänzen die denkmalpflegerischen Elemente: Blindenleitsystem, barrierefreie Bahnsteigzugänge und Aufzüge, Lautsprecheranlagen, Reiseinformationssystem und überdachte Sitzgelegenheiten machen das Bahnreisen einfacher und angenehmer.