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Geologie des Tunnels Rastatt

Aufgrund der geologischen und hydrologischen Verhältnisse kommt für den Bau des Tunnels weitestgehend nur die geschlossene Bauweise mit Tunnelvortriebsmaschine (TVM) und einschaligem Tübbingausbau in Betracht. 

Der Tunnelvortrieb findet in den grundwasserführenden Schichten des Quartärs und Tertiärs statt. Es überwiegen dabei die Strecken in den quartären Kiesen und Sanden. In den tieferliegenden Vortriebsbereichen liegt die Strecke dicht über dem Tertiär, welcher örtlich auch angeschnitten wird. Unter diesen geologischen Randbedingungen ist das Vortriebsverfahren mittels Schildvortrieb mit flüssigkeitsgestützter Ortsbrust das geeignetste. Zudem muss die Tunnelvortriebsmaschine den Abbau der tertiären Tone und die sich daraus ggf. ergebenden Verklebungen beherrschen sowie Steine von einem Durchmesser bis zu 1,2 Meter brechen können. Beim Tunnel Rastatt betragen der Ausbruchsdurchmesser knapp 11 Meter und der lichte Durchmesser der fertigen Tunnelröhren 9,60 Meter.