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Tunnelbohrmaschine

Technische und wirtschaftliche Aspekte führten zu der Entscheidung, den Katzenbergtunnel mit Tunnelvortriebsmaschinen zu bauen. Die beiden parallel verlaufenden Tunnelröhren wurden durch zwei jeweils 220 Meter lange und 2.500 Tonnen schwere Tunnelvortriebsmaschinen mit einer Antriebsleistung von 3.200 Kilowatt aufgefahren. Der rund 95 Quadratmeter große Gesamtquerschnitt einer Tunnelröhre konnte in einem Arbeitsgang ausgebrochen werden. Die mittlere Vortriebsleistung war mit 15 Meter pro Tag kalkuliert, die Maschinen jedoch für mehr als 20 Meter pro Tag ausgelegt.

Der eigentliche Bohrschild der eingesetzten Maschinen war zehn Meter lang und hatte einen Durchmesser von rund elf Metern. Die Tunnelvortriebsmaschine löste mit einem um die Tunnelachse rotierenden Schneidrad das Gestein, das gelöste Material fiel durch die Öffnungen des Schneidrades in die Abbaukammer, wo eine Förderschnecke das Material auf ein Förderbandsystem leitete, das nach außen bis zum Zwischenlager in der Baustelleneinrichtung führte. Von der dort installierten Dosieranlage wurde das Material zur Einlagerung in den Steinbruch „Kapf“ gefördert.

Der erste Vortrieb startete im Juni 2005 mit der östlichen Röhre, vier Monate später nahm die zweite Tunnelvortriebsmaschine ihre Arbeit auf. Der Tunneldurchschlag erfolgte bei der Oströhre im September 2007, einen Monat später wurde auch die Weströhre durchstoßen.